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Gottesackerplateau

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Gehzeit: 
Schwierigkeit:   Mittel

Wandern auf dem Gottesackerplateau / ©Ifen Bergbahn  
 
 

Wandern auf dem Gottesackerplateau / ©Ifen Bergbahn  
Imposante Karstlandschaft / ©Kleinwalsertal Tourismus/Hans Wiesenhofer
Naturwunder im Kleinwalsertal / ©Kai Brühne (wikipedia.de)

Parkmöglichkeiten: Parkplätze an der Ifen-Talstation
Öffentliche Verkehrsmittel: Bus ab Riezlern-Ortsmitte: Walserbus 5 Riezlern-Ifenbahn

Das Gottesackerplateau ist in seiner Ausdehnung das wohl imposanteste Naturwunder Vorarlbergs. Die weiße Karstlandschaft mit vielen Rillen und Rippen, den so genannten Karren, kann eine mystische Ausstrahlung nicht verbergen.

Am bequemsten erreichbar ist das Gottesackerplateau über das Kleinwalsertal und die Ifenbahn, deren Zufahrt Oberwäldele sich zwischen Riezlern und Hirschegg befindet. Von der Bergstation an der Ifenhütte (1586 m) ist das Hahnenköpfle (2085 m) in 11/2 Stunden Gehzeit erreichbar. Die Panoramasicht zu den Bergen der Allgäuer und Lechtaler Alpen sowie des Bregenzerwalds, zu den Schweizer Bergen und zum Bodensee belohnt seine Besteigung.

Das Gottesackerplateau mit seinen ausgedehnten Karstflächen lässt sich vom Hahnenköpfle bestens betrachten. Vor dem Hahnenköpfle, in der Nähe des Bergrestaurants Bergadler (nur Winterbetrieb), zweigt der gut markierte Pfad zum Gottesackerplateau ab und führt über die Karstfelder und die mit üppiger Alpenflora bewachsenen Buckel zur verfallenen Gottesackeralpe. Auf dem Abstieg durch das Kürental gelangt man zur Schneiderkürenalpe, wo im Sommer 1998 ein Jägerrastplatz aus der Steinzeit entdeckt und rekonstruiert wurde. Über 300 Steinwerkzeuge sowie Reste von Asche und Holzkohle wurden wissenschaftlich untersucht; eine Sammlung der über 8000 Jahre alten Fundstücke von Schneiderküren ist in der Bergschau im Walserhaus ausgestellt.

Die lange Wanderung endet im Ortsteil Wäldele (Rückfahrt mit Buslinie 3 + 5 oder direkter 1/2 Stunde zu Fuß weiter zum Parkplatz an der Talstation). Für diese Rundtour sind etwa 5 1/2 Stunden einzuplanen. Konditionsstarke Wanderer haben die Möglichkeit, von der Gottesacker-alpe nach kurzem Aufstieg in die Gottesackerscharte (Obere Gottesackerwände) ins Mahdtal abzusteigen. Bis Riezlern-Schwende (Anschluss zum Ort mit Buslinie 2) dauert die Tour etwa 7–8 Stunden. Sämtliche Wege sind gut markiert und begehbar.

 

Georg Kessler: "Freizeit im Ländle - die schönsten Ausflugsziele in Vorarlberg"

© Mit freundlicher Unterstützung von Georg Kessler "Freizeit im Ländle"



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Lageplan und Details

 
Auenalpe 4, 6992 Hirschegg
Tel. +43-(0)5517 5334-0
Fax +43-(0)5517 3440-5

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