Der österreichische Jungregisseur Sebastian Meise hat am Mittwoch auf dem 59. Internationalen Filmfestival in San Sebastian mit "Stillleben" sein Spielfilmdebüt gefeiert. Großen Jubel hat es seitens des Publikums in der nordspanischen Küstenstadt nicht gegeben. Das könnte allerdings weniger an der Qualität des Films liegen, der heuer auch als einziger österreichischer Spielfilmbeitrag bei der Viennale laufen wird, als viel mehr an seinen etwas anderen Blick auf das schwierige und bedrückende Thema Pädophilie.