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Skitour Piz Buin

Userbewertung:
Höhenunterschied:   900m
Gehzeit: 


Besonderheit:
Da der Weg durch den Gletscherbruch führt und der Gipfel nur nach längerer Kletterei erreicht werden kann ist die Besteigung dieses Gipfels ein sehr ernstes Unternehmen und erfordert erfahrene Tourenleiter. Seilsicherung ist ratsam. Manchmal sind auch Steigeisen erforderlich. Der Ausblick vom Gipfel ist berühmt. Ortler, Bernina und viele andere Berggebiete sind zu erkennen.

Ausgangspunkt:
Wiesbadener Hütte (2443 m) (40 Betten, 160 Lager, offener Winterraum mit 20 Lager, Telefon: +43/5558/4233). Die Anreise erfolgt ab Partenen mit der Vermuntseilbahn und weiter mit dem Tunneltaxi zur Bielerhöhe. Von hier über den See und durchs Ochsental nach Süden zur Hütte. Der Anstieg ist während der Hüttenöffnungszeiten meist als Winterwanderweg gespurt.

Wegverlauf:
Von der Hütte wendet man sich direkt nach Süden. Nach 1 Kilometer schwenkt man nach Westen und er-steigt die Grüne Kuppe (2579 m). Zum Ochsentaler Gletscher muss man von der Kuppe etwas hinunter. Nun quert man den Gletscher nach Westen und steigt unterhalb eines Felsriegels am Gletscherbruch vorbei nach Süden auf. Über den nun flachen Gletscher geht man noch mehr als 1 Kilometer nach Süden und schwenkt dann langsam nach links zur Buinlücke (3054 m), die klar zwischen dem Kleinen und Großen Piz Buin zu erkennen ist. Die Skier bleiben in der Buinlücke. Für den Gipfelanstieg gibt es je nach Schneelage 2 Möglichkeiten:

Sommerweg:
Zuerst steigt man den Westhang etwas hoch und wendet sich nach links zum Gratrücken. Nun beginnt der Kletterteil und ein Ausrutscher kann fatal enden (Seilsicherung !). Über Felsrisse und eine Rinne neben dem so genannten Kamin erreicht man den Nordwestrücken. Über diesen geht es noch etwa 100 Höhenmeter einfach bis zum Gipfel.

Winterweg:
Bei guter Schneelage kann der Westhang über der Buinlücke rechts durch eine kleine Rinne verlassen werden. Man ist nun am Westrücken und kommt meist mit minimaler Kletterei zum Sommerweg oberhalb der Kletterstellen. Diese Variante ist nur im Winter bei gutem Schnee möglich - im Frühjahr und Sommer ist das Gelände brüchig und es besteht hohe Steinschlaggefahr!
Bei der Abfahrt folgt man bis unter den Gletscherbruch dem Aufstieg. Dann fährt man direkt ins Tal hinab und trifft im Talgrund auf den Winterwanderweg zur Hütte. Weiter geht es diesem entlang. Dabei sollte man auf Fußgänger achten. Der Rückmarsch über den See ist leider nicht zu vermeiden.

Buchtipp:
Die schönsten Skitouren in Vorarlberg - 120 Gipfel im Winter von Rudolf Mayerhofer (Verlag Löwenzahn).
Der erfahrene Bergführer und Alpinausbildner stellt in seinem Standardwerk auf 286 Seiten die Skianstiege auf 120 Vorarlberger Gipfel vor.


Preise:

kostenlos


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Lageplan und Details

 
Silvrettastrasse , 6794  Partenen
Tel. +43-5558-4233 (Wiesbadner Hütte)

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