| Userbewertung: | |
| Geeignet für Familien | |
| Höhenunterschied: | 700m |
| Wegdistanz: | |
| Schwierigkeit: | Mittel |
Aufstieg:
Unmittelbar neben der Bushaltestelle beim Kraftwerk führt eine relativ steile Fahrstraße bergauf. Man folgt den Schildern, die den Weg Richtung Lindauer Hütte weisen und erreicht nach zehn, 15 Minuten die letzten Häuser von Latschau. Von hier an mutet einem der präparierte Weg nur mehr nach der Brücke über den Rasafeibach eine nennenswerte Steigung zu. Man wandert an den im Schnee versunkenen Häuschen des Maisäßes Vollspora vorbei und kann seinen Blick kaum von den Drei Türmen lösen, die über dem Talabschluss in der Sonne leuchten. Sanfte Anstiege führen einen tief ins Gauertal. Nach einer ersten Kehre nimmt man die letzten 350 Höhenmeter in Angriff, erreicht den Porzalengawald am Fuß der Sulzfluh und gelangt zur Lindauer Hütte, wo man sich ab Ende Februar verwöhnen lassen kann.
Abfahrt:
Es ist nicht einfach, sich von der wohltuenden Ruhe und vom Bilderbuchpanorama bei der Lindauer Hütte zu lösen. Aber sieben genüssliche Fahrkilometer locken ins Tal. Man rodelt erst auf ausgelassenen Windungen durch den Wald, dann auf langen Geraden und kleinen Kurven über offenes Gelände, wo sich der Rodel je nach Bahnbeschaffenheit auf Schritttempo einbremst oder gezogen werden will. Nach Vollspora warnt einen ein Hinweisschild vor der steilen Rufa-
Tipp:
Die Rodelstrecke wird bei günstigen Schneeverhältnissen durchgehend präpariert (auch wenn die Hütte geschlossen ist). Für die Tour durchs Gauertal sollte genügend Proviant mitgeführt werden.
Quelle: Andreas Bartl, Bregenz
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