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Auf einem Schuttkegel der Frutz inmitten des Bresner Weitriedes errichteten römische Siedler in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. ein landwirtschaftliches Anwesen, das aus mehreren Gebäuden bestand. Bisher konnten drei Häuser archäologisch untersucht werden.
Das 1996 entdeckte und zwischen 2002 und 2007 erforschte Gebäude im nördlichen Bereich der Anlage fungierte spätestens ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. als Wohnhaus und ist als Hauptgebäude des gesamten Anwesens zu bezeichnen. Auch das weiter südlich gelegene zweite Gebäude, seit Jahrzehnten als „Freilichtmuseum Römervilla“ bekannt, diente zu Wohnzwecken. In östlicher Richtung, rund 200 Meter von diesen beiden Gebäuden entfernt, liegt das zum Anwesen gehörende römische Badehaus.Im näheren Umfeld dieser drei Gebäude sind noch weitere Objekte zu vermuten, etwa Viehställe oder Speicher für Feldfrüchte. Der Zeitpunkt der Auflassung des Gutshofes ist nicht genau datierbar, doch dürfte er im 5. Jahrhundert n. Chr. anzusetzen sein.
© Mit freundlicher Unterstützung der Marktgemeinde Rankweil
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